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Der Teufel von RudowQuelle: AmazonEAN: 4009750221310 3,12 EUR
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Features
FSK 18Beschreibung
Der friedliche Vorort Rudow wird von grausamen Morden erschüttert! Wer oder was ist der bestialische Killer? Das junge Pärchen Cora Anja Taschenberg und Thorsten Norman Matt recherchiert auf eigene Faust. Sie machen eine sonderbare Beobachtung Ein unheimlicher Mann wirft Ham burger über einen Zaun und prügelt später wie wild auf etwas ein. Als Thorsten und Cora dem Rätsel auf den Grund gehen, stoßen sie auf ein grauenvolles Geheimnis ...Kunden Meinungen
Teenie Horror vom Grabbeltisch...
Datum:18.07.2007 - Rating: 3/5Die Geschichte zweier Studenten, Cora und Torsten, die sich vom UNI-Stress erholen wollen und sich in Torstens Elternhaus in Rudow, einem Stadtteil in Berlin, Regierungsbezirk Neukölln - einer beschaulicher Einfamiliensiedlung, einquartieren wollen. Doch in der Nachbarschaft beobachten beide einen Mann, der in einen Garten Hamburger schmeisst, auf dem ein verfallenes Haus steht. Sie forschen dem nach und kommen einem grauenhaften Geheimnis auf die Spur.
Gleich am Anfang stirbt eine junge Frau brutal. Viel Kunstblut fließt dann hingegen kaum noch, nur zum Ende hin ballen sich die "Schocker"-Sequenzen, die für eine FSK 16 zwar sehr blutig sind, aber auch sehr künstlich wirken. Die Italo-Horror der 70er lassen grüßen.
Die jungen Hauptdarsteller agieren teilweise frisch und originel, doch die Figur der Eva LaRoche, eine Agentin Anfang - Mitte 20, großbusig, gekleidet im knappen,hautengen Top und in hautengen Latexhosen ist absolut albern und unglaubwürdig, wie ihr Auftraggeber, im schlecht sitzenden Anzug Motorrad fahrend und nervös hin und her stotternd.
Die Location der bürgerlichen Einfamilienhaus-Idylle hingegen ist eines der großen Plus des Films, weniger künstlich wirkend, als die Umgebung der amerikanischen Teenie-Horrorfilme. Man fährt alte spanische Kleinwagen und erzeugt mit allem zusammen eine passende Atmosphäre, die für solche Low-Budgetfilme sehr ungewöhnlich ist.
Doch die teilweise wie Pornodarstellerin wirkenden Schauspielerinnen stören, wie die auf ähnlichem Niveau angelegten Dialoge und die sich in den Vordergrund drängende Musik.
Und Logik bleibt nicht auf der Strecke, sie kommt erst gar nicht auf ( der "Böse" lässt sich mehrere Male erwischen, denkt aber im geringsten daran, sich und sein Geheimnis vom Grundstück zu entfernen )!
Für Fans von trashigen Horrormovies ist der Film allemal geeignet und überraschend gut für eine deutsche Produktion.
Ob sich der Film aber zum Kaufen lohnt, schwer zu sagen!
Abenteuerliches Independentmovie
Datum:23.09.2005 - Rating: 5/5Der "Teufel" ist ein unterhaltsames Independentmovie ganz im Stil der B-Movies aus den Siebzigern und Achtzigern. Als hätte Charles Band in Deutschland einen Film gemacht wird hier rumgealbert, geknutscht, gegruselt und gesplattert. Angenehm fällt die Sommer, Sonne, Ferien-Atmosphäre und die spießige, aber gemütliche Vorortsidylle auf. Ein Film ganz untypisch für deutsche Filme. Unprätentiös, bescheiden und selbstironisch. Locker, leichte Unterhaltung für alle Horrorfans. Achja knusprige Mädels gibt es natürlich auch als Beigabe. Da hat er schon ein Auge für, der Meczulat.
Teuflisch gut
Datum:22.07.2005 - Rating: 5/5Mit "Der Teufel von Rudow" ist eine Independent-Produktion gelungen, die einfach klasse unterhält.
Drei Fragezeichen meets Lara Croft ist eine absolut treffende Beschreibung.
Der Film hat eine Menge Pluspunkte, die nicht gerade selbstverständlich für Independent Produktionen sind:
- einen guten Fluß
- (für das geschätzte Budget) super fotografiert
- lockere und unverkrampfte Darsteller
- sexy Heldinnen (siehe Cover)
- ein alltägliches Szenario, durch das sich der Zuschauer leicht mit der Situation und den Figuren identifizieren kann
Einige Schwachstellen werden geschickt überspielt (fällt mir kein sinniger Dialog ein, leg ich einfach mal Musik drüber und zeige nur Lippenbewegungen ;-)); einige Fragen bleiben noch offen (z.B. wer ist der Auftraggeber von Eve Laroche?), das hat mich allerdings ehrlich gesagt nicht weiter geschert. Vielleicht folgt ja noch eine Fortsetzung.
Gewundert habe ich mich angesichts des doch vergleichsweise derben Endes über die FSK16 Freigabe.
Alles in Allen eine unbedingte Empfehlung für alle, die von Zeit zu Zeit von Hollywood die Schnauze voll haben und denen es nichts ausmacht, wenns mal etwas blutiger wird.
Ich bin gespannt, was von magiclandpictures noch kommt.
Achtung! Amateurfilm!
Datum:19.07.2005 - Rating: 1/5Hier handelt es sich nicht wirklich um einen deutschen Horrorfilm, Genrestreifen oder wie auch immer - sondern um einen Amateuerfilm mit Laiendarstellern. Drehbuch und Budget waren offensichtlich nicht vorhanden - ich gebe zu, dafür mutet der Film technisch fast professionell an. Da aber 75 Minuten im Grunde nichts passiert, war "Der Teufel von Rudow" aus meiner Sicht eine einzige Enttäuschung. Leider kann er auch nicht mit dem "Amateuercharme" der Filme von z.B. Andreas Bethmann aufwarten - dafür gibt's zu wenig Splattereffekte.
Fazit für den "normalen" Horrorfilmfan: Finger weg!!
Kuhler No-Budget-Spielfilm aus Berlin
Datum:06.04.2005 - Rating: 4/5Habe gerade die DVD angekuckt und bin beeindruckt! Hat richtig Spaß gemacht!
Wie sollte man den Film charakterisieren? Vielleicht so: Fummelversuche im Vorgartenvorort? Drei Fragezeichen und Lara Croft? Matrix auf dem Spielplatz? Harry Potter und Hermine im Splatterfilm? Doch das würde dem Werk nicht gerecht. Der Luck dieses Berlinfilmes gefällt mir richtig gut. (Vielleicht gibt es irgendwann einmal ein Hamburg-Pendant mit dem Titel "Das Massaker von Rahlstedt"; wie würde so ein Streifen in Köln heißen, oder in München?)
Schön ist auch, dass man nicht sieht, wie wenig Geld da im Spiel war. Das Drehbuch erfüllt seinen Zweck. Es gibt einige putzige, ja sogar gute Einstellungen. Die Darsteller wissen zu gefallen. Was will man mehr? Einen Audiokommentar? Den gibt es auch. Mein Fazit: "Der Teufel von Rudow"? Starkes Teil, das. Kaufen!
